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Empfehlung von Stephan Schmidt

Wahlentscheidend für mich ist das Ende der sogenannten "Eurorettung", die im Ergebnis eine Plünderung des deutschen Arbeitnehmers ist. Außer der AfD tritt keine aussichtsreiche Partei gegen die Eurorettung ein. Null- oder gar Strafzinsen auf Erspartes, mangelnde Erträge aus Sparverträgen und Lebensversicherungen und nachfolgend ein niedrigeres Rentenniveau, all das sind direkte Folgen des verkorksten Euros. Der Euro ist schon lange kein "Friedensprojekt" mehr, sondern er reißt alte Gräben zwischen den Völkern wieder auf und gefährdet den Frieden. Die Verkleinerung oder Auflösung der Eurozone ist daher alternativlos und überfällig.

Als zweites möchte ich weder in einer Ökodiktatur leben, noch die gebrochene Macht der Kirchen durch neue "Klimapriester" ersetzen. Umweltschutz in allen Ehren, aber unsere Umwelt ist heute besser intakt als vor 40 Jahren. Umweltschutz zum Schaden unserer globalen Wettbewerbsfähigkeit können wir uns nicht länger leisten, wenn wir unseren Kinder den Wohlstand erhalten wollen.

Und dann ist der noch der abstoßende Umgang mit der AfD in Politik und Medien. Er steht stellvertretend für den Gesinnungsterror, den derzeit die Bundestagsparteien und große Teile der Medien gegen politische Gegner entfachen. Eine Demokratie lebt vom Wettbewerb der Ideen und Konzepte. Man mag die Positionen der AfD mögen oder nicht, genauso wie die von Grünen oder Linken: Alle haben das Recht, sich ohne Angst versammeln zu können und mit ihren Positionen einigermaßen objektiv in den Medien dargestellt zu werden. "Spielt nicht mit den Schmuddelkindern" zählt nicht als Ausrede für Ausgrenzungen des politischen Gegners.

Ich fremdele mit einigem bei der AfD: Zum Beispiel mit der (un-)heimlichen Sympathie für Diktator Putin. Auch mit der weit verbreiteten Nostalgie bezüglich der verstockten deutschen Gesellschaft der 1980er Jahre. Auch mit dem Personaltableau, welches manchen Sonderling und auch einige eigentlich zurecht gescheiterte Existenzen in den Bundestag hieven wird. Allerdings bin ich mir bei den bisherigen Abgeordneten auch nicht sicher, ob die alle mit normaler Arbeit ihren aktuellen Lebensstandard erreichen würden. Und wenn der Bundestag linke Pädophile ausgehalten hat, dann wird er auch ein paar rechte Spinner aushalten.

Eine Regierungsbeteiligung der AfD steht eh nicht zur Debatte, keiner will mit ihr zusammenarbeiten. Der mögliche Schaden durch schlechte Sacharbeit ist also überschaubar. Es geht vielmehr darum, den nicht links-denkenden Menschen im Bundestag wieder eine hörbare, nicht von Fraktionsdisziplin gezügelte Stimme zu verleihen und die ursprünglich bürgerlichen Parteien mit Mandatsentzug zum Nachdenken zu bringen. Im Anschluss liegt es in ihrer Hand, mich als Wähler zurückzugewinnen oder dauerhaft zu verlieren.

Stephan Schmidt, 19.6.2017

Kleines Foto von Stephan Schmidt

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